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Google-Unternehmensprofil optimieren: die 12 Felder, die über Ihr lokales Ranking entscheiden
Das Wichtigste in Kürze
- Die primäre Kategorie ist das wichtigste einzelne Feld im ganzen Profil.
- Google sortiert lokale Ergebnisse nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit — zwei davon können Sie direkt beeinflussen.
- Leistungen einzeln anlegen, jede Bewertung beantworten, monatlich einen Beitrag posten.
- Ein Unternehmensprofil ist ein Pflegekanal, kein einmaliger Eintrag.
Kurz und direkt: Für einen lokalen Betrieb entscheidet das Google-Unternehmensprofil (früher »Google My Business«) häufiger über neue Kunden als die eigene Webseite — denn es erscheint in Google Maps und in der lokalen Suche, bevor irgendjemand eine Webseite anklickt. Google sortiert diese lokalen Ergebnisse nach drei Faktoren: Relevanz (passt Ihr Profil zur Suche?), Entfernung (wie nah sind Sie am Suchenden?) und Bekanntheit (wie präsent und gut bewertet sind Sie?). An der Entfernung können Sie nichts ändern — an den anderen beiden fast alles.
Die 12 Felder in der Reihenfolge ihrer Wirkung
- Primäre Kategorie: Das wichtigste einzelne Feld im ganzen Profil. »Sanitärinstallateur« rankt für andere Suchen als »Klempner«. Wählen Sie die Kategorie, die Ihre Kunden suchen — nicht die, die auf Ihrem Meisterbrief steht.
- Zusätzliche Kategorien: Bis zu neun weitere. Jede erschließt eigene Suchanfragen.
- Leistungen: Einzeln anlegen, nicht als Fließtext. Google blendet Profile bei passenden Leistungs-Suchen ein.
- Öffnungszeiten inkl. Feiertage: »Geschlossen«-Anzeige an einem Brückentag, an dem Sie offen haben, kostet real Anrufe — und wirkt ungepflegt.
- Telefonnummer und Webseite: exakt dieselben Angaben wie auf Ihrer Webseite und in Verzeichnissen. Inkonsistente Daten kosten Vertrauen — bei Google und bei Menschen.
- Beschreibung: 750 Zeichen. Die ersten 250 zählen am meisten: Wer sind Sie, für wen, in welchem Gebiet?
- Eigene Fotos: Betrieb, Team, Arbeiten — regelmäßig, nicht einmalig. Profile mit aktuellen eigenen Fotos wirken belebt; Stockfotos erkennt jeder.
- Bewertungen beantworten: Jede. Auch die kritischen, gerade die. Antworten signalisieren Google und Kunden: Hier kümmert sich jemand.
- Regelmäßige Beiträge: Ein kurzer Beitrag pro Monat (Projekt, Aktion, Hinweis) hält das Profil sichtbar aktiv.
- Fragen & Antworten: Stellen Sie die häufigsten Kundenfragen selbst ein und beantworten Sie sie — dieses Feld übersehen fast alle.
- Attribute: Barrierefrei, Parkplätze, Terminvereinbarung — Kleinigkeiten, die Filtertreffer bringen.
- Einzugsgebiet: Für Betriebe ohne Ladengeschäft: Servicegebiet korrekt pflegen statt Adresse verstecken.
Der häufigste Fehler: einmal einrichten, nie wieder anfassen
Ein Profil ist kein Eintrag, sondern ein Kanal. Google belohnt Aktivität: neue Fotos, beantwortete Bewertungen, aktuelle Beiträge. Ein 2023 eingerichtetes und seitdem unberührtes Profil rutscht gegen gepflegte Konkurrenz ab — unabhängig davon, wie gut der Betrieb ist.
Genau deshalb behandeln wir das Unternehmensprofil als monatliche Pflegeleistung und nicht als Einrichtungs-Projekt: Ersteinrichtung mit allen 12 Feldern, danach laufend Beiträge, Foto-Updates und Bewertungs-Antworten — mit einem monatlichen Report, der Anrufe, Routen und Klicks schwarz auf weiß zeigt.