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Google-Unternehmensprofil optimieren: die 12 Felder, die über Ihr lokales Ranking entscheiden

24. Juli 2026 · Lesezeit ca. 7 Min. · KM Digitalagentur

Das Wichtigste in Kürze

  • Die primäre Kategorie ist das wichtigste einzelne Feld im ganzen Profil.
  • Google sortiert lokale Ergebnisse nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit — zwei davon können Sie direkt beeinflussen.
  • Leistungen einzeln anlegen, jede Bewertung beantworten, monatlich einen Beitrag posten.
  • Ein Unternehmensprofil ist ein Pflegekanal, kein einmaliger Eintrag.

Kurz und direkt: Für einen lokalen Betrieb entscheidet das Google-Unternehmensprofil (früher »Google My Business«) häufiger über neue Kunden als die eigene Webseite — denn es erscheint in Google Maps und in der lokalen Suche, bevor irgendjemand eine Webseite anklickt. Google sortiert diese lokalen Ergebnisse nach drei Faktoren: Relevanz (passt Ihr Profil zur Suche?), Entfernung (wie nah sind Sie am Suchenden?) und Bekanntheit (wie präsent und gut bewertet sind Sie?). An der Entfernung können Sie nichts ändern — an den anderen beiden fast alles.

Die 12 Felder in der Reihenfolge ihrer Wirkung

  1. Primäre Kategorie: Das wichtigste einzelne Feld im ganzen Profil. »Sanitärinstallateur« rankt für andere Suchen als »Klempner«. Wählen Sie die Kategorie, die Ihre Kunden suchen — nicht die, die auf Ihrem Meisterbrief steht.
  2. Zusätzliche Kategorien: Bis zu neun weitere. Jede erschließt eigene Suchanfragen.
  3. Leistungen: Einzeln anlegen, nicht als Fließtext. Google blendet Profile bei passenden Leistungs-Suchen ein.
  4. Öffnungszeiten inkl. Feiertage: »Geschlossen«-Anzeige an einem Brückentag, an dem Sie offen haben, kostet real Anrufe — und wirkt ungepflegt.
  5. Telefonnummer und Webseite: exakt dieselben Angaben wie auf Ihrer Webseite und in Verzeichnissen. Inkonsistente Daten kosten Vertrauen — bei Google und bei Menschen.
  6. Beschreibung: 750 Zeichen. Die ersten 250 zählen am meisten: Wer sind Sie, für wen, in welchem Gebiet?
  7. Eigene Fotos: Betrieb, Team, Arbeiten — regelmäßig, nicht einmalig. Profile mit aktuellen eigenen Fotos wirken belebt; Stockfotos erkennt jeder.
  8. Bewertungen beantworten: Jede. Auch die kritischen, gerade die. Antworten signalisieren Google und Kunden: Hier kümmert sich jemand.
  9. Regelmäßige Beiträge: Ein kurzer Beitrag pro Monat (Projekt, Aktion, Hinweis) hält das Profil sichtbar aktiv.
  10. Fragen & Antworten: Stellen Sie die häufigsten Kundenfragen selbst ein und beantworten Sie sie — dieses Feld übersehen fast alle.
  11. Attribute: Barrierefrei, Parkplätze, Terminvereinbarung — Kleinigkeiten, die Filtertreffer bringen.
  12. Einzugsgebiet: Für Betriebe ohne Ladengeschäft: Servicegebiet korrekt pflegen statt Adresse verstecken.

Der häufigste Fehler: einmal einrichten, nie wieder anfassen

Ein Profil ist kein Eintrag, sondern ein Kanal. Google belohnt Aktivität: neue Fotos, beantwortete Bewertungen, aktuelle Beiträge. Ein 2023 eingerichtetes und seitdem unberührtes Profil rutscht gegen gepflegte Konkurrenz ab — unabhängig davon, wie gut der Betrieb ist.

Genau deshalb behandeln wir das Unternehmensprofil als monatliche Pflegeleistung und nicht als Einrichtungs-Projekt: Ersteinrichtung mit allen 12 Feldern, danach laufend Beiträge, Foto-Updates und Bewertungs-Antworten — mit einem monatlichen Report, der Anrufe, Routen und Klicks schwarz auf weiß zeigt.

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