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Preise & Entscheidung · 8 Min. Lesezeit

Was kostet eine Webseite für KMU? Echte Zahlen (2026)

Symbolbild: Hand hält ein Smartphone an ein Kartenlesegerät auf der Theke

Das Wichtigste in Kürze

  • Marktübliche Preise 2026: Baukasten 10–40 € im Monat plus 20–60 Stunden Eigenzeit, Freelancer 800–3.000 € einmalig, klassische Agentur 3.000–15.000 €.
  • Fair vergleichen heißt: Einmalpreis plus 36 Monatskosten plus eigene Arbeitszeit rechnen — erst dann werden Angebote vergleichbar.
  • Rechenbeispiel mit unseren öffentlichen Festpreisen: Firmenwebseite bis 8 Seiten 2.290 € einmalig plus 36 × 19 € Hosting = 2.974 € über drei Jahre — rechnerisch rund 83 € im Monat (netto, B2B).
  • Gern verschwiegene Posten: laufende Kosten von 10–50 € monatlich, Rechtstexte, der Google-Eintrag und Änderungen nach dem Start.

Vorweg die Zahlen: Eine Webseite für ein kleines oder mittelständisches Unternehmen kostet 2026 — je nach Weg — 10 bis 40 € im Monat plus viel Eigenzeit beim Baukasten, etwa 800 bis 3.000 € einmalig beim Freelancer und 3.000 bis 15.000 € bei der klassischen Agentur. Zur Einordnung unsere eigenen, öffentlich einsehbaren Festpreise (für den Raum Freising/Eching hier im Detail): 1.390 € für den Onepager, 2.290 € für die Firmenwebseite bis 8 Seiten, 3.090 € für bis zu 12 Seiten — danach nur 19 € im Monat Hosting (netto, B2B). Wirklich vergleichbar werden solche Zahlen erst, wenn Sie Einmalpreis, 36 Monatskosten und die eigene Arbeitszeit zusammenrechnen — genau diese Rechnung machen wir in diesem Artikel auf.

Warum die Preisspannen so weit auseinanderliegen

Wer für seinen Betrieb Angebote einholt, erlebt oft dasselbe: drei Anbieter, dreimal das Wort »Webseite« — und Summen, zwischen denen ein Kleinwagen liegt. Das ist weniger Willkür, als es wirkt, denn hinter demselben Wort stecken sehr unterschiedliche Leistungen. Schreibt jemand die Texte, oder liefern Sie sie? Sind Impressum und Datenschutzerklärung enthalten? Wird der Google-Eintrag mit eingerichtet — und wer kümmert sich nach dem Start um Updates, Sicherungen und Änderungen? Jede dieser Fragen verschiebt den Preis um Hunderte Euro, im Angebot steht am Ende aber nur eine Summe.

Dazu kommt die Abrechnungslogik: Viele Anbieter kalkulieren nach Stunden- oder Tagessätzen. Der Endpreis hängt dann davon ab, wie glatt das Projekt läuft — und das wissen Sie naturgemäß erst hinterher. Ein Handwerksmeister, der abends drei Angebote nebeneinanderlegt, vergleicht so schnell Äpfel mit Birnen: Die niedrigste Summe kann das teuerste Angebot sein, wenn Texte, Rechtsseiten und Pflege fehlen.

Baukasten, Freelancer oder Agentur — was steckt hinter den Zahlen?

Der Baukasten in Eigenregie (z. B. Wix, Jimdo oder Squarespace) wirkt mit 10 bis 40 € im Monat wie der günstigste Weg. Der echte Preis steht nur auf keiner Rechnung: Ihre Zeit. Realistisch sind 20 bis 60 Stunden, bis Aufbau, Texte und Bilder stehen — Abende und Wochenenden, die im Betrieb fehlen, für ein Ergebnis, das trotzdem oft nach Vorlage aussieht. Impressum, Datenschutz, Google-Eintrag und Texte bleiben dabei komplett an Ihnen hängen.

Der Freelancer liegt je nach Erfahrung bei etwa 800 bis 3.000 € einmalig und kann fachlich sehr gut sein. Das Risiko ist weniger der Preis als die Zeit danach: Wer pflegt die Seite in zwei Jahren, wer reagiert, wenn etwas kaputtgeht, wer aktualisiert die Rechtstexte bei neuer Gesetzeslage? Ein einzelner Dienstleister kann ausgelastet sein oder sich beruflich verändern — dann steht die Seite ohne Betreuung da.

Die klassische Agentur beginnt bei etwa 3.000 €; 5.000 bis 15.000 € sind für kleine und mittelständische Unternehmen normal, dazu kommen Tagessätze für spätere Änderungen. Sie bekommen dafür Beratung und Qualität — bezahlen aber den Apparat mit, der in Agenturen mitläuft: Projektmanagement, Abstimmungsrunden, Zwischenpräsentationen, Büro und Team. Bei komplexen Projekten ist dieser Apparat sinnvoll. Für die Firmenwebseite eines Meisterbetriebs, einer Praxis oder eines Restaurants finanzieren Sie damit oft Struktur, die das eigene Projekt gar nicht braucht.

Auf einen BlickBaukasten (selbst)FreelancerKlassische AgenturKM Digitalagentur
Einmalig0 €, dafür 20–60 Stunden Eigenzeitetwa 800–3.000 €etwa 3.000–15.000 €1.390 / 2.290 / 3.090 € netto, alle Texte inklusive
Laufend10–40 € im MonatDomain, Hosting, Updates marktüblich 10–50 € im Monat; Änderungen meist nach StundenDomain, Hosting, Updates marktüblich 10–50 € im Monat; Änderungen zum Tagessatz19 € im Monat Hosting; Änderungen auf Wunsch im Korrekturabo 59 € im Monat
Texte, Impressum, DatenschutzSie selbstje nach Angebotje nach Angebotinklusive
Erster Entwurfsofort, selbst gebautje nach Auslastungje nach Projekt7 Tage nach vollständigem Fragebogen
Domain & Seite gehören dem KundenDomain meist Ihnen, die Seite bleibt in der Regel auf der Plattformje nach Vertragje nach VertragIhnen, ab dem ersten Tag, ohne Übernahmegebühr
Über 3 Jahre (8 Seiten)360–1.440 € plus 20–60 Stunden Eigenzeitetwa 1.160–4.800 € plus Änderungen meist nach Stundenetwa 3.360–16.800 € plus Änderungen zum Tagessatz2.974 € (2.290 € + 36 × 19 €)

Die Posten, die in Angeboten gern fehlen

Unabhängig vom Weg gibt es Kosten, die in vielen Angeboten nicht auftauchen — irgendwo aber auftauchen müssen. Da sind zunächst die laufenden Kosten: Domain, Hosting, SSL-Zertifikat, Sicherungen und Updates summieren sich marktüblich auf 10 bis 50 € im Monat. Dazu kommen die Rechtstexte: Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht, abmahnrelevant und ändern sich mit der Gesetzeslage — einmal erstellt heißt nicht dauerhaft korrekt. Auch der Google-Eintrag fehlt in vielen Angeboten, dabei bringt die schönste Webseite wenig, wenn das Unternehmensprofil daneben leer oder verwaist bleibt.

Am meisten unterschätzt werden die Änderungen nach dem Start: Eine Praxisinhaberin möchte neue Sprechzeiten eintragen, ein Gastronom die Karte zur Saison tauschen, ein Meisterbetrieb eine Leistung ergänzen. Bei Stundenabrechnung wird jede dieser Kleinigkeiten zur Rechnung — und in der Praxis zeigt sich dann oft ein stiller Effekt: Änderungen unterbleiben, weil niemand für jede Kleinigkeit eine Rechnung auslösen will, und die Seite veraltet Stück für Stück.

Was kostet eine Webseite über drei Jahre?

Vergleichbar werden Angebote erst über die Laufzeit — wir rechnen mit 36 Monaten, weil eine Firmenwebseite mindestens so lange arbeiten soll. Durchgerechnet an unseren eigenen Zahlen, die öffentlich auf der Preisseite stehen: Die Firmenwebseite bis 8 Seiten kostet 2.290 € einmalig, inklusive aller Texte, der Rechtsseiten und zwei Korrekturschleifen. Danach läuft nur das Hosting mit 19 € im Monat weiter — über 36 Monate 684 €. Macht 2.974 € über drei Jahre, rechnerisch rund 83 € im Monat. Der Onepager kommt auf 1.390 € plus 684 € Hosting, also 2.074 € oder rund 58 € im Monat. Wer Änderungen abgeben möchte, ergänzt das Korrekturabo für 59 € im Monat; alle Preise netto zzgl. USt., wir arbeiten ausschließlich mit Unternehmen (B2B).

Dieselbe Rechnung für die Alternativen: Ein Baukasten für 30 € im Monat summiert sich auf 1.080 € in drei Jahren — Ihre 20 bis 60 Arbeitsstunden noch nicht mitgerechnet. Ein Agenturprojekt ab 5.000 € liegt schon vor der ersten Änderung darüber, und jede spätere Anpassung kommt zum Tagessatz obendrauf. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht »Was kostet eine Webseite?«, sondern »Was kostet sie über drei Jahre — und was bringt sie in dieser Zeit ein?«.

Warum unsere Festpreise unter klassischen Agenturpreisen liegen

Diese Zahlen sind kein Marketing-Trick, sondern haben einen benennbaren Grund: Wir arbeiten hochgradig standardisiert — feste Größen, erprobte Strukturen, digitale Werkzeuge für die Routinearbeit. Deshalb können wir Festpreise nennen, bevor Sie unterschreiben; Sie wissen vorher, woran Sie sind. Geprüft, verfeinert und freigegeben wird jede Seite von Menschen — Sie bezahlen keine Stundensätze für Routinearbeit mit. Dazu gehört für uns auch: Webseite und Domain gehören Ihnen ab dem ersten Tag, und der erste Entwurf liegt sieben Tage nach Ihrem vollständig ausgefüllten Fragebogen vor. Was in jeder Ausbaustufe genau enthalten ist — Texte, Rechtsseiten, Mobil-Optimierung —, steht offen auf unserer Leistungsseite Webseiten zum Festpreis. Und was das konkret für einen Handwerksbetrieb bedeutet — samt Pflicht-Inhalten und Fahrplan bis zum Live-Gang — zeigt unser Ratgeber für Handwerker in München und Umgebung.

Woran erkenne ich ein faires Webseiten-Angebot?

Drei Prüffragen reichen für die erste Einschätzung. Steht der Gesamtpreis fest, bevor Sie unterschreiben — oder ist es eine Schätzung nach Aufwand? Ist die laufende Pflege mit einer klaren Monatspauschale geregelt, inklusive Hosting, Updates und Rechtstexten? Und ist Google von Anfang an mitgedacht, statt später als Extra verkauft zu werden? Ein Angebot, das alle drei Fragen ohne Ausweichen beantwortet, ist erfahrungsgemäß auch im Detail sauber kalkuliert. Aus diesen Prüffragen haben wir 8 nachprüfbare Kriterien für die Wahl einer Webdesign-Agentur in München und Umgebung gemacht — sie funktionieren bei jedem Anbieter, auch bei uns.

Häufige Fragen zu Webseiten-Kosten

Was kostet eine Webseite monatlich im Betrieb?

Marktüblich liegen die laufenden Kosten für Domain, Hosting, SSL, Sicherungen und Updates bei 10 bis 50 € im Monat — manche Angebote zeigen das erst im Kleingedruckten. Bei uns sind es 19 € im Monat für Hosting auf Servern in Deutschland, SSL, Updates, tägliche Sicherung, Domain und zwei E-Mail-Postfächer (zwölf Monate Mindestlaufzeit, danach kündbar mit einem Monat Frist zum Monatsende; netto zzgl. USt.). Wer Änderungen abgeben will, bucht das Korrekturabo für 59 € im Monat mit zwei einfachen Änderungen dazu. Auf drei Jahre gerechnet kommt ein Onepager inklusive Erstellung und Hosting auf rund 58 € im Monat.

Reicht ein Homepage-Baukasten für ein KMU?

Für den Start mit sehr kleinem Budget: ja, das ist ein legitimer Weg — mit realistischen Erwartungen. Der eigentliche Preis ist Ihre Zeit, erfahrungsgemäß 20 bis 60 Stunden für ein Ergebnis, das häufig nach Vorlage aussieht; die Verantwortung für Texte, Impressum, Datenschutzerklärung und Google-Eintrag bleibt vollständig bei Ihnen. Sobald ein Betrieb über die Webseite ernsthaft Kunden gewinnen will, ist der Eigenbau selten die günstigste Rechnung: Die gesparten Euro bezahlen Sie in Abenden und Wochenenden — und an der Pflege scheitert es nach dem Start oft zuerst.

Wie lange dauert die Erstellung?

Den ersten Entwurf sehen Sie 7 Tage nach dem vollständig ausgefüllten Fragebogen — mit allen Texten, nicht als leeres Gerüst. Zwei Korrekturschleifen sind inklusive; nach Ihrer Freigabe geht die Seite live, und wir übernehmen Domain, Hosting und Rechtsseiten. Die 7-Tage-Uhr startet, sobald Ihr Fragebogen vollständig bei uns ist.

Was kostet Suchmaschinen-Optimierung zusätzlich?

Bei uns kostet die SEO-Grundoptimierung 440 € und die Ladezeit-Optimierung 259 € — jeweils einmalig, netto. Beides sind einzeln buchbare Leistungen: Sie zahlen nur, was Ihr Betrieb wirklich braucht, und jeder Preis steht vorher fest auf der Preisseite.

Kann ich meine bestehende Domain behalten?

Ja — die Domain bleibt Ihre. Den Umzug zum neuen Hosting begleiten wir, damit E-Mail-Adressen und Erreichbarkeit nicht abreißen. Webseite und Domain gehören Ihnen ohnehin ab dem ersten Tag — ohne Übernahmegebühr.

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  • Verbindlicher Festpreis: steht öffentlich auf der Preisseite
  • Erster Entwurf in 7 Tagen: mit allen Texten
  • Webseite & Domain gehören Ihnen: ab dem ersten Tag