Blog · Ratgeber
Was kostet eine Webseite für kleine Unternehmen? Ehrliche Zahlen (2026)
Das Wichtigste in Kürze
- Grobe Spannen: Baukasten 10–40 € monatlich plus viel Eigenzeit · Freelancer 800–3.000 € · Agentur 3.000–15.000 €.
- Gern verschwiegene Posten: laufende Kosten, Rechtstexte, Google-Eintrag, Änderungen nach dem Start.
- Fair vergleichen heißt: Einmalpreis + 36 Monatskosten + eigene Zeit rechnen.
- Zur Einordnung: Unsere Festpreise stehen öffentlich — ab 1.490 € einmalig + 99 €/Monat (netto zzgl. MwSt.).
Wer für seinen Betrieb eine Webseite braucht und Angebote einholt, bekommt Zahlen zwischen »kostenlos« und 15.000 Euro — für scheinbar dieselbe Leistung. Dieser Artikel sortiert das Feld, ohne Verkaufs-Nebel: was die drei üblichen Wege kosten, welche Posten gern verschwiegen werden und woran Sie ein faires Angebot erkennen.
Die drei üblichen Wege — und was sie wirklich kosten
Baukasten in Eigenregie (z. B. Wix, Jimdo, Squarespace): 10–40 € im Monat klingen günstig. Der echte Preis ist Ihre Zeit — realistisch 20 bis 60 Stunden für ein Ergebnis, das trotzdem nach Vorlage aussieht. Impressum, Datenschutz, Google-Eintrag und Texte bleiben an Ihnen hängen. Für den Start mit sehr kleinem Budget legitim, für einen Betrieb mit Kundschaft selten die beste Rechnung.
Freelancer: je nach Erfahrung etwa 800 bis 3.000 € einmalig. Kann sehr gut sein — das Risiko ist weniger der Preis als die Zeit danach: Wer pflegt die Seite in zwei Jahren, wer reagiert, wenn etwas kaputt ist, wer aktualisiert die Rechtstexte?
Klassische Agentur: ab etwa 3.000 €, nach oben offen — 5.000 bis 15.000 € sind für kleine Unternehmen normal, dazu Tagessätze für Änderungen. Sie bekommen Beratung und Qualität, bezahlen aber auch Projektmanagement, Meetings und Agentur-Overhead mit.
Die Posten, die in Angeboten gern fehlen
- Laufende Kosten: Domain, Hosting, SSL, Backups, Updates — 10 bis 50 € monatlich, irgendwo müssen sie auftauchen.
- Rechtstexte: Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht und ändern sich mit der Gesetzeslage.
- Google-Eintrag: Die schönste Webseite bringt nichts, wenn das Unternehmensprofil fehlt oder verwaist ist.
- Änderungen nach dem Start: Neue Öffnungszeiten, ein Foto, eine Leistung — bei Stundenabrechnung wird jede Kleinigkeit zur Rechnung.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
Drei einfache Prüffragen: Steht der Gesamtpreis fest, bevor Sie unterschreiben? Ist die laufende Pflege mit klarer Monatspauschale geregelt? Und ist Google von Anfang an mitgedacht — nicht als Extra-Angebot später?
Zur Einordnung unsere eigenen Zahlen, die auch öffentlich auf unserer Preisseite stehen: Eine komplette Onepager-Webseite inklusive Pflege, Hosting, Rechtstexten und Google-Ersteinrichtung kostet bei uns 1.490 € einmalig plus 99 € im Monat; die größere Lösung mit bis zu 8 Seiten, laufender Google-Pflege und Bewertungsmanagement 2.490 € plus 249 € monatlich (alle Preise netto zzgl. MwSt.). Nicht, weil Festpreise ein Marketing-Trick sind — sondern weil Sie nur so vorher wissen, woran Sie sind.
Das Fazit
Die richtige Frage ist nicht »Was kostet eine Webseite?«, sondern „Was kostet sie mich über drei Jahre — und was bringt sie ein?". Rechnen Sie Einmalpreis plus 36 Monatskosten plus Ihre eigene Zeit. Dann werden aus wild verschiedenen Angeboten plötzlich vergleichbare Zahlen.