Wie lange dauert es, eine Webseite erstellen zu lassen? Der realistische Zeitplan

Das Wichtigste in Kürze
- Für eine Betriebs-Webseite mit bis zu zwölf Seiten sind drei bis sechs Wochen vom Auftrag bis zum Live-Gang ein realistischer Planungswert, keine Zusage. Die reine Bauzeit ist dabei der am besten planbare Teil, über die Spanne entscheiden die Wartezeiten auf Inhalte und Freigaben.
- Die meiste Zeit geht an fünf Stellen verloren: Texte, Fotos, Freigaben mit vielen Beteiligten, Zugänge zur bisherigen Domain und Angaben fürs Impressum. Alle fünf lassen sich vorbereiten.
- Eine belastbare Frist beginnt erst, wenn alle Inhalte vorliegen, und steht schriftlich im Vertrag. Bei der KM Digitalagentur aus Eching bei München gilt das für den ersten Entwurf: spätestens 7 Kalendertage nach dem vollständig ausgefüllten Fragebogen.
- Online heißt noch nicht gefunden: Laut Google kann das Crawling einer neuen Seite einige Tage oder mehrere Wochen dauern, die Prüfung eines neuen Google-Unternehmensprofils nach der Bestätigung bis zu fünf Arbeitstage, in seltenen Fällen länger.
Eine Webseite erstellen zu lassen dauert für einen kleinen oder mittelständischen Betrieb realistisch drei bis sechs Wochen, gerechnet vom Auftrag bis zu dem Tag, an dem die Seite unter Ihrer Adresse erreichbar ist. Ob man dabei von Webseite, Website oder Homepage spricht, ändert an der Dauer nichts. Ob es eher drei oder eher sechs Wochen werden, entscheidet sich selten beim Bauen, sondern an den Übergaben dazwischen: Texte, Fotos, Zugänge und Freigaben. Danach beginnt eine zweite Uhr, die niemand in der Hand hat. Google muss die neue Seite finden, lesen und aufnehmen. Dieser Ratgeber geht beide Uhren Phase für Phase durch, mit einem Beispiel-Zeitplan, den Zahlen aus Googles eigener Dokumentation und einer Checkliste, die Ihnen Wochen sparen kann.
Vier Begriffe vorab, damit wir über dasselbe reden. Mit Live-Gang ist der Moment gemeint, in dem die Seite unter Ihrer Adresse für alle erreichbar ist. Eine Korrekturschleife ist Ihre gesammelte Rückmeldung zu einem vorgelegten Stand, also nicht jede einzelne Mail, sondern ein Paket mit allen Änderungswünschen. Crawling heißt: Googles Suchprogramm ruft die Seite auf und liest sie. Und indexiert heißt: Google hat die Seite danach in sein Verzeichnis aufgenommen und kann sie in Suchergebnissen zeigen. Wer seine Seite selbst im Baukasten baut, rechnet anders, dort stecken 20 bis 60 Stunden eigene Arbeit, verteilt über mehrere Wochen. Den Vergleich beider Wege finden Sie im Ratgeber Webseite selbst erstellen oder erstellen lassen. Hier geht es um den Weg mit Dienstleister.
Wie lange dauert es, eine Webseite erstellen zu lassen?
Drei bis sechs Wochen vom Auftrag bis zum Live-Gang sind für eine Betriebs-Webseite mit bis zu zwölf Seiten ein realistischer Planungswert, wenn der Dienstleister mit festen Abläufen arbeitet. Individuelle Projekte mit Konzept-Workshops, eigenem Designentwurf und mehreren Abstimmungsrunden brauchen länger, oft mehrere Monate, und kosten entsprechend mehr, wie der Vergleich Was kostet eine Webseite für KMU? zeigt. Die Spanne erklärt sich aus einer einfachen Beobachtung: Die eigentliche Produktionszeit ist kurz und planbar, die Wartezeiten dazwischen sind es nicht.
Ein Beispiel macht das greifbar. Bei der KM Digitalagentur hat genau ein Schritt eine vertragliche Frist für die Agentur: die Woche bis zum ersten Entwurf. Umgekehrt haben Sie für angeforderte Freigaben fünf Werktage Zeit. Bei den übrigen Schritten sind meist Sie am Zug. Wie schnell kommt der Fragebogen zurück? Wie schnell sind Ihre Rückmeldungen gesammelt? Wie schnell ist die Zahlung da, und liegt der Zugang zur bisherigen Domain schon bereit? Wer diese Punkte vorbereitet hat, landet am unteren Ende der Spanne. Wer bei null anfängt, eher am oberen oder darüber.
Am unteren Ende steht der Onepager, also eine Webseite, die alles auf einer einzigen Seite zeigt. Mit fertigen Texten, vorhandenen Fotos und einer neuen Domain ist er deutlich schneller online als eine Firmenwebseite mit zwölf Unterseiten, Fotoshooting und Domainumzug. Die Zahl der Seiten treibt dabei weniger die Bauzeit als die Menge an Inhalten, die jemand liefern, lesen und freigeben muss.
Die Bauzeit ist planbar. Die Übergaben dazwischen entscheiden, ob es drei oder sechs Wochen werden.
Welche Phasen hat ein Webseiten-Projekt?
Der Ablauf eines Webseiten-Projekts mit Dienstleister lässt sich in acht Phasen gliedern, die bei den meisten Anbietern in ähnlicher Reihenfolge ablaufen. Die Tabelle zeigt, wer in welcher Phase am Zug ist und welcher Planungswert realistisch ist. Wo ein Wert bei der KM Digitalagentur vertraglich feststeht, ist das vermerkt. Alle anderen Angaben sind Planungswerte, keine Zusagen.
| Phase | Wer ist am Zug | Planungswert |
|---|---|---|
| 1. Erstgespräch und Angebot | beide | ein Gespräch von 30 Minuten, danach das schriftliche Angebot (bei uns 14 Tage gültig) |
| 2. Entscheidung und Auftrag | Sie | so lange, wie Sie für die Entscheidung brauchen |
| 3. Anzahlung | Sie | Überweisung spätestens am nächsten Geschäftstag bei der Bank des Empfängers, Echtzeitüberweisung in Sekunden |
| 4. Inhalte: Fragebogen, Fotos, Logo, Zugänge | Sie | ein Abend bis zwei Wochen, je nachdem, was schon vorliegt |
| 5. Erster Entwurf | Agentur | bei uns 7 Kalendertage ab vollständigem Fragebogen (Vertrag) |
| 6. Zwei Korrekturschleifen | beide | je eine gesammelte Rückmeldung von Ihnen, die Einarbeitung je nach Umfang. Angeforderte Freigaben laut unserem Vertrag binnen fünf Werktagen |
| 7. Freigabe, Restzahlung, Live-Gang | beide | Zahlung wie bei der Anzahlung, das Umschalten selbst in Stunden, überall angekommen je nach TTL nach Minuten bis etwa einem Tag |
| 8. Nach dem Start: Google | Crawling einige Tage bis mehrere Wochen, Prüfung des Unternehmensprofils bis zu fünf Arbeitstage, selten länger | |
| Auftrag bis Live-Gang (Phasen 3 bis 7) | alle | rund drei bis sechs Wochen |
Planungswerte, keine Zusage. Vertraglich fest sind bei der KM Digitalagentur der erste Entwurf innerhalb von 7 Kalendertagen ab vollständigem Fragebogen, zwei Korrekturschleifen und Ihre Freigaben binnen fünf Werktagen (Montag bis Freitag, ohne Feiertage in Bayern). Das Angebot gilt 14 Tage. Google-Angaben aus Google Search Central, der Search-Console-Hilfe und der Hilfe zum Unternehmensprofil, abgerufen am 25. September 2026.
Die Rechnung dahinter: ein Tag bis zwei Wochen für die Inhalte, 7 Tage bis zum Entwurf, zwei Korrekturschleifen mit Ihrer Rückmeldung und der Einarbeitung, dazu ein bis zwei Tage für Zahlung und Umstellung. Zusammen ergibt das etwa drei bis sechs Wochen. Auffällig ist dabei, wer am Zug ist. Von acht Phasen liegt genau eine allein beim Dienstleister, und ausgerechnet diese ist die am besten planbare.
Wie sieht ein Zeitplan im Beispiel aus?
Ein Rechenbeispiel für eine Firmenwebseite mit acht Seiten, neuer Domain und ohne alte Seite, die ersetzt werden muss. Vertraglich fest sind darin bei der KM Digitalagentur nur die Frist vom vollständigen Fragebogen bis zum ersten Entwurf und Ihre Freigabefrist von fünf Werktagen. Alle anderen Werte sind Beispielannahmen, keine Zusage.
- Woche 1: Auftrag und Anzahlung. Sie beauftragen am Montag und überweisen die Anzahlung in Echtzeit. Nach Eingang kommt der Fragebogen, Sie füllen ihn an drei Abenden aus.
- Woche 2: Der Entwurf entsteht. Der Fragebogen ist vollständig, ab jetzt laufen die 7 Kalendertage bis zum ersten Entwurf.
- Woche 3: Erste Rückmeldung. Der Entwurf liegt vor. Sie sammeln alle Anmerkungen und schicken sie als eine Rückmeldung.
- Woche 4: Zweite Rückmeldung. Der überarbeitete Stand kommt, Ihre zweite Rückmeldung ist kurz.
- Woche 5: Freigabe und Live-Gang. Sie geben frei, die Restzahlung geht ein, die Seite geht online. Danach beginnt die zweite Uhr bei Google.
Braucht der Fragebogen zwei Wochen statt drei Abende und jede Rückmeldung eine ganze Woche, werden aus fünf Wochen schnell sieben. Liegen Texte und Fotos dagegen schon vor, schrumpft Woche 1 auf einen Tag.
Wie plane ich rückwärts ab einem festen Termin?
Steht ein Termin fest, etwa eine Eröffnung, ein Umzug oder der Saisonstart, rechnen Sie vom Termin aus zurück. Ein Beispiel mit Eröffnung am 1. März, wieder mit Beispielannahmen:
- Mitte Februar: Freigabe. So haben Restzahlung und Umstellung bis zum Termin Luft.
- Anfang Februar: erster Entwurf. Zwischen Entwurf und Freigabe liegen die zwei Korrekturschleifen, im Beispiel je eine Woche.
- Letzte Januarwoche: Fragebogen vollständig. Ab hier laufen die 7 Kalendertage bis zum Entwurf.
- Mitte Januar: Auftrag und Anzahlung, damit eine Woche für den Fragebogen bleibt.
Auch das Google-Unternehmensprofil lässt sich vorbereiten, ein Eröffnungsdatum kann dort schon vor dem Termin stehen. Je knapper der Termin, desto mehr zählen die zehn Vorbereitungen aus der Checkliste weiter unten in diesem Ratgeber.
Wo geht bei Webseiten-Projekten die meiste Zeit verloren?
Die meiste Zeit geht bei Webseiten-Projekten an fünf Stellen verloren: bei Texten, Fotos, Freigaben mit vielen Beteiligten, Zugängen zur bisherigen Domain und Angaben fürs Impressum. Das ist niemandem vorzuwerfen. Der Betrieb läuft weiter, und die Webseite ist eine Aufgabe neben dem Tagesgeschäft. Wer die fünf Stellen kennt, kann sie vorher entschärfen.
1. Texte und Inhalte
Der größte Zeitfresser sind die Inhalte, nicht die Technik. Welche Leistungen stehen im Vordergrund, was kostet was, welche Fragen stellen Kunden am Telefon immer wieder? Wer das erst zusammentragen muss, verliert schnell eine Woche. Ob der Dienstleister die Texte schreibt oder ob Sie sie liefern, macht dabei einen großen Unterschied. Liefern Sie selbst, sitzen Sie vor einem leeren Dokument. Schreibt der Dienstleister, reichen in der Regel Stichworte und Antworten auf konkrete Fragen. Bei der KM Digitalagentur sind alle Texte im Festpreis enthalten, Grundlage dafür sind Ihre Antworten im Fragebogen.
2. Fotos
Echte Fotos aus dem Betrieb schlagen jedes Symbolbild, aber sie müssen erst entstehen. Ein Fototermin braucht einen Tag, an dem Werkstatt, Praxis oder Laden vorzeigbar sind und die abgebildeten Mitarbeiter einverstanden sind. Wer auf diesen Tag wartet, verschiebt den Live-Gang oft um Wochen. Die pragmatische Lösung: mit vorhandenen Handyfotos in voller Auflösung und lizenzierten Symbolbildern starten und die eigenen Fotos später austauschen. Bei gekauften Bildern sollte die Lizenz die Nutzung auf Ihrer Webseite abdecken und nachweisbar sein. Wem Texte, Bilder und Domain gehören, klären Sie am besten vor dem Start.
3. Freigaben mit vielen Beteiligten
Eine Korrekturschleife wird zur Dauerschleife, wenn mehrere Leute unabhängig voneinander Rückmeldung geben. Ein typisches Beispiel: Die Mitinhaberin will ein anderes Foto, der Meister einen anderen Satz, und die Mails kommen über zwei Wochen verteilt. Klären Sie vorher, wer entscheidet, und sammeln Sie alle Anmerkungen zu einem Stand in einer einzigen Rückmeldung. Genau so definiert auch der Vertrag der KM Digitalagentur eine Korrekturschleife, und zwei davon sind im Preis enthalten. Wer seine Anmerkungen bündelt, nutzt beide Schleifen voll aus und spart Tage.

4. Domain und Zugänge
Gibt es schon eine Domain, liegt sie oft beim bisherigen Anbieter, beim früheren Webdesigner oder bei jemandem, der nicht mehr erreichbar ist. Für den Umzug einer .de-Domain braucht der neue Anbieter das Umzugspasswort. Bei der DENIC, der Registrierungsstelle für .de, heißt es AuthInfo, im Kundenkonto vieler Hoster Auth-Code. Laut DENIC verfällt der Code nach 30 Tagen automatisch, und stimmt er, zieht die Domain sofort um. Die Zeit geht also meist nicht beim Umzug verloren, sondern beim Warten auf den Code. Fordern Sie ihn früh genug an, aber nicht so früh, dass er vor dem Umschalttag verfällt.
Bei einer neuen Domain lauert eine andere Falle. Viele Registrare, also die Firmen, bei denen Domains registriert werden, lassen die E-Mail-Adresse des Inhabers per Link bestätigen. Beim Hoster Hetzner etwa gilt für eine E-Mail-Adresse, die erstmals als Domaininhaber eingetragen wird: Wird der Link nicht innerhalb von 14 Tagen angeklickt, wird die Domain gesperrt, und ohne Verifizierung wird sie nach 90 Tagen gelöscht. Bei Hetzner kommt die Mail für .de-Domains von der Adresse your-emailverification.de und nennt den Hoster bewusst nicht. Deshalb kann sie leicht im Spam-Ordner landen. Hintergrund sind Vorgaben von ICANN und DENIC. Für .de verpflichtet seit Dezember 2025 außerdem § 49 BSIG Registrierungsstellen und Registrare zu genauen und vollständigen Inhaberdaten, und die DENIC prüft Inhaberdaten nach eigener Aussage auch bei Domains aus dem Bestand. Rechnen Sie am Tag der Registrierung also mit einer unscheinbaren Mail und schauen Sie auch im Spam-Ordner nach.
5. Angaben fürs Impressum
Eine geschäftliche Webseite braucht vom ersten Tag an ein vollständiges Impressum nach § 5 DDG. Dazu gehören unter anderem Name, Anschrift und E-Mail-Adresse, bei Firmen Rechtsform und Vertretungsberechtigte, das Register mit Nummer, sofern der Betrieb eingetragen ist, eine vorhandene Umsatzsteuer- oder Wirtschafts-Identifikationsnummer, bei zulassungspflichtigen Tätigkeiten die Aufsichtsbehörde und bei Kammerberufen Kammer, Berufsbezeichnung und die berufsrechtlichen Regelungen. In der Praxis bremst selten das Gesetz, sondern eine fehlende Angabe. Niemand weiß auf Anhieb, bei welchem Registergericht die GmbH eingetragen ist, oder das Schreiben mit der Umsatzsteuer-ID ist nicht zu finden. Legen Sie die Angaben vorher bereit. Welche Punkte darüber hinaus zuerst abgemahnt werden, steht in den acht DSGVO-Prüfpunkten für Firmen-Webseiten.
Gebaut ist eine Webseite in Tagen. Wochen kosten die Angaben, Fotos, Codes und Nummern, die vorher niemand bereitgelegt hat.
Was passiert zwischen Freigabe und Live-Gang?
Zwischen Ihrer Freigabe und dem Live-Gang passieren drei Dinge: Die Restzahlung wird fällig, die Adresse wird auf den neuen Server umgestellt, und die Verschlüsselung wird eingerichtet. Wie lange das dauert, hängt vor allem an der Zahlung und an der Technik der Umstellung.
Die Zahlung. Viele Dienstleister schalten erst nach vollständiger Bezahlung frei, und das sollte vorher offen auf dem Tisch liegen. Bei der KM Digitalagentur geht die Seite nach Eingang der Restzahlung online. Wie schnell das geht, hängt deshalb auch an der Überweisung. Nach § 675s BGB muss das Geld bei einer normalen Überweisung spätestens am Ende des Geschäftstags, der auf den Eingang Ihres Auftrags bei Ihrer Bank folgt, bei der Bank des Empfängers ankommen. Schneller geht es per Echtzeitüberweisung: Seit dem 9. Oktober 2025 müssen Banken im Euroraum sie auch versenden können, das Geld ist innerhalb von zehn Sekunden auf dem Empfängerkonto verfügbar, und die Bank darf dafür nicht mehr verlangen als für eine normale Überweisung (Verordnung (EU) 2024/886). Prüfen Sie vorher Ihr Limit für Echtzeitüberweisungen, das Sie bei Ihrer Bank selbst festlegen können. Seit demselben Tag gleicht Ihre Bank außerdem den eingegebenen Empfängernamen mit dem Kontoinhaber ab. Übernehmen Sie den Namen deshalb genau so, wie er als Kontoinhaber auf der Rechnung steht. Sonst zeigt die Bank einen Warnhinweis, und wer trotzdem überweist, trägt das Risiko einer Fehlüberweisung selbst.
Die Umstellung. Technisch ist der Live-Gang schnell erledigt. Die Bearbeitung einer neuen .de-Domain liegt bei der DENIC laut eigener Auskunft in der Regel bei unter fünf Minuten, dazu kommt die Bearbeitungszeit des Anbieters. Bei einer bestehenden Adresse werden die DNS-Einträge, also die Wegweiser von der Adresse zum Server, auf den neuen Server gerichtet. Bis jeder Rechner den neuen Server kennt, vergeht etwas Zeit, weil Nameserver Antworten zwischenspeichern dürfen, und zwar so lange, wie die eingestellte Haltbarkeit erlaubt, die sogenannte TTL (RFC 1035, Abschnitt 3.2.1). Steht die TTL auf einem Tag, kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis die Umstellung überall angekommen ist. Wird sie ein bis zwei Tage vorher gesenkt, geht es deutlich schneller. In der Übergangszeit sehen manche Besucher schon die neue Seite, andere noch die alte.
Die Verschlüsselung. Das SSL-Zertifikat, erkennbar an https:// vor der Adresse, ist kein Zeitfaktor mehr. Zertifikate etwa von Let’s Encrypt werden automatisch und ohne menschliches Eingreifen ausgestellt.
Wie lange dauert es, bis eine neue Webseite bei Google erscheint?
Eine feste Frist, bis Google eine neue Webseite anzeigt, gibt es nicht. Allein für das Crawling schreibt Google: »Das Crawling kann einige Tage oder mehrere Wochen dauern.« (Google Search Central). Garantiert wird weder das Crawling noch die Aufnahme in den Index (Funktionsweise der Google Suche). Die allermeisten neuen Seiten findet Google über Links von bereits bekannten Seiten (Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung), und eine eingereichte Sitemap, also eine Liste aller Seiten für Suchmaschinen, ist nur ein Hinweis (Sitemap einreichen).
Beschleunigen lässt sich die Aufnahme bei Google nur in Grenzen. Drei Dinge können helfen: die Seite in der Google Search Console anmelden, Googles kostenlosem Werkzeug für Webseitenbetreiber, und dort die Sitemap einreichen. Einzelne wichtige Seiten mit dem URL-Prüftool der Search Console zur Indexierung einreichen. Und die neue Adresse überall eintragen, wo sie hingehört, etwa im Google-Unternehmensprofil und in Branchenverzeichnissen. Mehrfaches Einreichen bringt nichts: Laut Google gilt für das Einreichen einzelner URLs ein Kontingent, und eine URL wird nicht schneller gecrawlt, wenn man mehrmals fragt. Die Search-Console-Hilfe nennt auf ein und derselben Hilfeseite zwei Werte für die Indexierung nach einer solchen Anfrage: »normalerweise nur einen Tag, in manchen Fällen aber auch länger« und »ein bis zwei Wochen«.
Gefunden werden heißt noch nicht, weit oben zu stehen. Wie schnell Änderungen in den Suchergebnissen wirken, beantwortet Google in seinem Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung so: »Einige Änderungen werden möglicherweise innerhalb weniger Stunden wirksam, bei anderen kann es mehrere Monate dauern.« Die Empfehlung dort lautet, einige Wochen zu warten, bevor man beurteilt, ob eine Änderung gewirkt hat. Wer Ihnen für eine neue Seite Platz eins in zwei Wochen verspricht, verspricht also etwas, das nicht einmal Google zusagt.
Ein Detail überrascht viele Betriebe. Im Bericht zu den Core Web Vitals, also Googles Messwerten für Ladezeit und Stabilität einer Seite, taucht eine neue, kleine Webseite anfangs oft gar nicht auf. Der Bericht beruht auf echten Besucherdaten der letzten 28 Tage, und URLs ohne eine Mindestmenge an Daten zeigt die Search Console nicht an (Core-Web-Vitals-Bericht). Eine leere Anzeige heißt also nicht, dass etwas kaputt ist. Ob Google Ihre Seite schon kennt, zeigt eine Suche nach site:ihre-domain.de, mehr dazu im Ratgeber Webseite bringt keine Anfragen. Bei KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude oder Gemini lässt sich noch weniger eine feste Frist nennen. Warum das so ist, steht im Ratgeber Von KI-Assistenten empfohlen werden.
Online ist Ihre Seite am Tag des Live-Gangs. Gefunden wird sie, wenn Google so weit ist, und dafür gibt niemand eine Garantie.
Wie lange dauert die Bestätigung des Google-Unternehmensprofils?
Nach den Bestätigungsschritten prüft Google ein neues Unternehmensprofil laut Google-Hilfe bis zu fünf Arbeitstage lang, in seltenen Fällen länger. Die Methode wählen Sie nicht selbst, Google legt sie automatisch fest: Videoaufnahme, Telefon oder SMS, E-Mail, Live-Videoanruf oder Postkarte. Die meisten Postkarten-Codes kommen innerhalb von 14 Tagen an und sind 30 Tage gültig. Wer einen neuen Code anfordert, macht den alten ungültig, und das kann das Verfahren verlängern. Schneller kann es gehen, wenn die Webseite schon in der Google Search Console bestätigt ist: Dann bestätigt Google ein Profil laut derselben Hilfe manchmal sofort. Es lohnt sich also, die Search Console gleich beim Live-Gang einzurichten.
Gibt es für Ihren Betrieb schon ein Profil, das jemand anderes verwaltet, etwa ein früherer Mitarbeiter oder eine frühere Agentur, müssen Sie die Inhaberschaft beantragen. Der bisherige Inhaber wird per E-Mail benachrichtigt und hat drei Tage Zeit zu antworten. Antwortet er nicht, können Sie das Profil unter Umständen selbst beanspruchen, diese Möglichkeit gibt es laut Google aber nicht immer. Spätere Änderungen am Profil prüft Google in der Regel innerhalb von 10 Minuten, manchmal dauert es bis zu 30 Tage (Änderungen am Unternehmensprofil).
Für Neugründungen interessant: Ein Eröffnungsdatum können Sie bis zu einem Jahr im Voraus eintragen, angezeigt wird es auf Google aber erst 90 Tage vor der Eröffnung (Eröffnungsdatum). Wie Sie das Profil danach vollständig ausfüllen, zeigt die Checkliste mit den zwölf Feldern, die zählen. Wie lange es dauert, bis ein vollständiges Profil in der lokalen Suche wirkt, steht im Ratgeber Lokale Sichtbarkeit in München, Eching und Freising.
Wie lange dauert ein Relaunch der bestehenden Webseite?
Ein Relaunch, also der Ersatz einer bestehenden Webseite durch eine neue, braucht zusätzlichen Vorlauf, der sich über Wochen ziehen kann. Das Umschalten selbst dauert nur Stunden. Der Vorlauf besteht aus drei Aufgaben: die Zugänge und den Auth-Code beim bisherigen Anbieter anfordern, Weiterleitungen von den alten auf die neuen Adressen vorbereiten, damit Besucher und Rankings mitziehen, und die E-Mail-Postfächer mitnehmen, falls sie an derselben Domain hängen.
Beim Ersetzen einer bestehenden Webseite hat oft nicht die neue Seite den größten Einfluss auf den Zeitplan, sondern der alte Vertrag. Seine Kündigungsfrist bestimmt, ab wann Sie umziehen können, ohne doppelt zu zahlen oder im Streit zu gehen. Prüfen Sie sie deshalb, bevor Sie einen Starttermin festlegen. Bei sauberer Planung läuft die alte Seite bis zum Umschalttag weiter, und eine Lücke zwischen alter und neuer Seite lässt sich in aller Regel vermeiden. Welche neun Dinge Sie vor der Kündigung anfordern und in welcher Reihenfolge Sie Domain, E-Mail und Weiterleitungen umstellen, steht ausführlich im Ratgeber Webagentur wechseln.
Was können Sie vorbereiten, damit es schneller geht?
Mit dieser Checkliste aus zehn Vorbereitungen verkürzen Sie ein Webseiten-Projekt um Tage bis Wochen, und keine davon kostet Geld. Die Liste funktioniert bei jedem Anbieter:
- Einen Entscheider benennen. Eine Person erteilt die Freigaben, am besten mit einem festen Zeitfenster pro Woche für Rückmeldungen.
- Leistungen und Preise notieren. Stichworte genügen für den Anfang. Die drei Leistungen, die am meisten Umsatz bringen, kommen zuerst.
- Kundenfragen sammeln. Die fünf Fragen, die am Telefon immer wieder kommen. Daraus entstehen Texte und häufige Fragen auf der Seite.
- Fotos sichten. Vorhandene Bilder in einen Ordner legen, Handyfotos in voller Auflösung, das Logo als Originaldatei.
- Impressumsangaben bereitlegen. Rechtsform, Vertretungsberechtigte, Registergericht und Registernummer, falls vorhanden Umsatzsteuer- oder Wirtschafts-Identifikationsnummer, bei Kammerberufen Kammer, Berufsbezeichnung und berufsrechtliche Regelungen.
- Die Domain klären. Auf wen läuft sie, bei welchem Anbieter liegt sie, und wer hat die Zugangsdaten zum Kundenkonto?
- Alte Verträge prüfen. Kündigungsfrist des bisherigen Webseiten- oder Hostingvertrags notieren, bevor ein Starttermin feststeht.
- Google-Zugänge suchen. Wer verwaltet das Unternehmensprofil, und gibt es schon ein Konto für die Search Console?
- Den Spam-Ordner im Blick behalten. Bestätigungs-Mails für Domain und Google kommen oft von Absendern, die niemand kennt.
- Die Zahlung vorbereiten. Klären, wer im Betrieb Rechnungen freigibt, damit Anzahlung und Restzahlung nicht an einer fehlenden Unterschrift hängen. Eine Echtzeitüberweisung spart dabei bis zu einen Geschäftstag, über das Wochenende mehr.

Sie wollen wissen, wie lange es bei Ihrem Betrieb dauern würde? Im kostenlosen Erstgespräch, 30 Minuten am Telefon und unverbindlich, gehen wir die zehn Punkte mit Ihnen durch, und Sie sehen, was noch fehlt. Lieber gleich anrufen: +49 30 21923807.
Ab wann läuft die Frist für eine Webseite?
Die Frist für eine Webseite sollte erst laufen, wenn alle Inhalte vorliegen, nicht ab der Unterschrift. Das klingt nach Kleingedrucktem, ist aber die einzige Art, eine Frist überhaupt halten zu können. Ein Dienstleister kann keinen Entwurf mit Ihren Leistungen, Preisen und Öffnungszeiten bauen, solange er diese Angaben nicht kennt. Eine Frist ab Unterschrift ist entweder großzügig gepolstert oder wird gerissen, sobald die Fotos zwei Wochen auf sich warten lassen.
Im Vertrag der KM Digitalagentur steht das so: Alle Fristen beginnen erst, wenn der Fragebogen vollständig ausgefüllt vorliegt und die nötigen Inhalte bereitgestellt sind. Verzögert sich die Mitwirkung, verschieben sich die Fristen entsprechend. Zugleich verpflichten sich unsere Kunden, angeforderte Freigaben innerhalb von fünf Werktagen zu erteilen. So weiß jede Seite, wann sie dran ist.
Rechtlich ist ein Vertrag über die Erstellung einer Webseite nach Einschätzung des Bundesgerichtshofs in der Regel ein Werkvertrag, bei dem ein fertiges Ergebnis geschuldet ist (Urteil vom 4. März 2010, Az. III ZR 79/09). Bleibt eine nötige Mithilfe des Auftraggebers aus, regeln § 642 und § 643 BGB die Folgen. Wie sich eine vereinbarte Frist dann verschiebt, regelt am klarsten der Vertrag selbst.
Hinweis: Wir sind eine Digitalagentur, keine Rechtsanwälte. Dieser Abschnitt erklärt die Zusammenhänge und ersetzt keine Rechtsberatung. Was in Ihrem Vertrag gilt, hängt von seinem Wortlaut ab. Im Zweifel prüft ein Anwalt.
Woran erkennen Sie ein belastbares Zeitversprechen?
Ein belastbares Zeitversprechen nennt eine Frist, einen Startpunkt und die Bedingungen, unter denen es gilt, und zwar schriftlich im Vertrag. Fünf Fragen trennen das Versprechen vom Werbesatz:
- Ab wann läuft die Frist? Ab Unterschrift, ab Anzahlung oder ab vollständigen Inhalten? Nur die dritte Antwort lässt sich verlässlich kalkulieren.
- Was gilt als vollständig? Ein Fragebogen mit klaren Feldern ist besser als die Bitte, »einfach mal alles zu schicken«.
- Was ist eine Korrekturschleife, und wie viele sind enthalten? Ohne Definition wird jede Mail zur Schleife und jede Schleife zum Streitpunkt.
- Wann geht die Seite online, und woran hängt das? Ob nach Ihrer ausdrücklichen Freigabe, ob vor oder nach der Restzahlung: Das sollte vorher feststehen, damit der Live-Gang nicht überraschend an einer offenen Rechnung hängt.
- Auf wen wird die Domain registriert? Nur wenn sie auf Ihren Betrieb läuft, hängt Ihr nächster Zeitplan beim Wechsel nicht am Wohlwollen des alten Anbieters.
Vorsicht bei Versprechen, die mehr sagen, als sie halten. »In 48 Stunden online« kann bei einem Onepager mit fertigen Texten stimmen, verrät aber nicht, wer die Texte schreibt und wie viele Korrekturen enthalten sind. Eine bestimmte Platzierung bei Google zu einem bestimmten Datum kann niemand zusagen, weil Google selbst dafür keine Garantie gibt. Die übrigen Prüfpunkte für die Anbieterwahl, von öffentlichen Preisen bis zur Domain auf Ihren Namen, stehen in den 8 Kriterien für die Wahl einer Webdesign-Agentur.
KM Digitalagentur: erster Entwurf 7 Tage nach vollständigem Fragebogen
Die KM Digitalagentur ist eine Digitalagentur aus Eching bei München (Landkreis Freising), die Webseiten für kleine und mittelständische Betriebe zum verbindlichen Festpreis ab 1.390 € netto erstellt, deutschlandweit. Der Ablauf ist auf Betriebe zugeschnitten, die neben dem Tagesgeschäft wenig Zeit für ein Webseiten-Projekt haben: 30 Minuten Erstgespräch, danach eine schriftliche Empfehlung mit Festpreis, das Angebot gilt 14 Tage. Bei Beauftragung zahlen Sie 50 Prozent an, danach kommt der Fragebogen. Der erste Entwurf liegt innerhalb von 7 Kalendertagen nach Ihrem vollständig ausgefüllten Fragebogen vor, mit allen Texten. Zwei Korrekturschleifen sind im Preis enthalten. Die zweite Hälfte zahlen Sie, wenn Sie den fertigen Entwurf freigegeben haben, nach Eingang der Restzahlung geht die Seite online. Online geht nichts ohne Ihre Freigabe. Eine Gesamtdauer bis zum Live-Gang sagen wir nicht zu, weil sie an Ihren Rückmeldungen hängt.
Die Preise stehen öffentlich in der Preisliste 2026 und genau so im Vertrag: Onepager 1.390 €, Firmenwebseite bis 8 Seiten 2.290 €, bis 12 Seiten 3.090 €, jeweils einmalig und inklusive aller Texte, Impressum und Datenschutzerklärung. Danach kostet das Hosting 19 € im Monat: Server in Deutschland, SSL, tägliche Sicherung, Domain und zwei E-Mail-Postfächer inklusive, 12 Monate Mindestlaufzeit, danach kündbar mit einem Monat Frist zum Monatsende. Die Domain läuft von Anfang an auf Ihren Namen, Webseite und Domain gehören Ihnen ab dem ersten Tag, ohne Übernahmegebühr. Alle Preise netto zzgl. USt., Angebote nur für Unternehmer (B2B, § 14 BGB).
Häufige Fragen zur Dauer einer Webseite
Wie viele Wochen sollte ich für eine neue Firmen-Webseite einplanen?
Für eine Firmen-Webseite oder Homepage mit bis zu zwölf Seiten sind drei bis sechs Wochen vom Auftrag bis zum Live-Gang ein realistischer Planungswert, keine Zusage. Die Produktionszeit ist dabei der kleinere Teil: Bei der KM Digitalagentur liegt der erste Entwurf innerhalb von 7 Kalendertagen nach dem vollständig ausgefüllten Fragebogen vor. Den größeren Teil bestimmen Inhalte, Freigaben, Zahlung und Domain. Wer Texte, Fotos und Zugänge vorbereitet hat, liegt am unteren Ende der Spanne. Das Crawling durch Google kommt danach hinzu und kann laut Google einige Tage bis mehrere Wochen dauern.
Kann eine Webseite in einer Woche fertig sein?
Eine fertige Webseite in einer Woche ist die Ausnahme, ein erster vollständiger Entwurf in einer Woche dagegen realistisch, bei der KM Digitalagentur ist er vertraglich zugesagt, gerechnet ab dem vollständig ausgefüllten Fragebogen. Online ist die Seite, wenn bis zu zwei Korrekturschleifen, Ihre Freigabe und die Restzahlung erledigt sind, also frühestens einige Tage später, mit zwei vollen Korrekturschleifen eher nach zwei Wochen oder mehr. Anbieter, die eine Seite in wenigen Tagen online stellen, setzen fertige Texte und Fotos voraus. Bei Seiten mit vielen Unterseiten, eigenem Fotoshooting oder Domainumzug ist eine Woche nicht realistisch.
Warum beginnt die Frist erst mit dem vollständigen Fragebogen?
Ein Dienstleister kann einen Entwurf mit Ihren Leistungen, Preisen und Öffnungszeiten erst bauen, wenn er diese Angaben kennt. Eine Frist ab Unterschrift wäre nur haltbar, wenn Inhalte keine Rolle spielten. Im Vertrag der KM Digitalagentur steht deshalb: Alle Fristen beginnen erst, wenn der Fragebogen vollständig ausgefüllt vorliegt und die nötigen Inhalte bereitgestellt sind, und sie verschieben sich, wenn sich die Mitwirkung verzögert. Achten Sie bei jedem Anbieter darauf, dass der Startpunkt einer Frist schriftlich benannt ist.
Wann ist meine neue Webseite bei Google zu finden?
Eine feste Frist, bis eine neue Webseite bei Google zu finden ist, gibt es nicht. Google schreibt selbst, das Crawling könne einige Tage oder mehrere Wochen dauern, und garantiert weder Crawling noch Indexierung. Beschleunigen lässt sich das in Grenzen: die Seite in der Google Search Console anmelden, die Sitemap einreichen, wichtige Seiten über das URL-Prüftool zur Indexierung einreichen und die Adresse im Google-Unternehmensprofil eintragen. Mehrfaches Einreichen derselben Adresse beschleunigt nichts. Bis Änderungen in den Suchergebnissen sichtbar wirken, kann es laut Google mehrere Monate dauern.
Was verzögert ein Webseiten-Projekt am häufigsten?
Ein Webseiten-Projekt verzögert sich am häufigsten an fünf Stellen: fehlende Texte, fehlende Fotos, Freigaben mit zu vielen Beteiligten, der Auth-Code oder die Zugänge zur bisherigen Domain und fehlende Angaben fürs Impressum wie die Registernummer. An allen fünf Stellen wartet der Dienstleister auf Zuarbeit aus dem Betrieb oder vom bisherigen Anbieter. Wer einen Entscheider für Freigaben benennt, vorhandene Fotos sammelt und die Impressumsangaben vorab bereitlegt, verkürzt ein Projekt um Tage bis Wochen.
Verzögert ein Domainumzug den Start der neuen Webseite?
Ein Domainumzug verzögert den Start einer neuen Webseite meist nur dann, wenn der Auth-Code vom bisherigen Anbieter auf sich warten lässt oder der alte Vertrag noch läuft. Der Umzug selbst geht schnell: Eine .de-Domain zieht laut DENIC sofort um, sobald der neue Anbieter die richtige AuthInfo übermittelt, der Code verfällt allerdings nach 30 Tagen. Bis die Umstellung überall angekommen ist, können bei einer Haltbarkeit der DNS-Einträge (TTL) von einem Tag bis zu 24 Stunden vergehen, mit vorher gesenkter TTL deutlich weniger. Wie Sie den Umzug ohne Ausfall planen, steht im Ratgeber der KM Digitalagentur zum Agenturwechsel.
Kann ich die Webseite zu einem festen Termin online bringen, etwa zur Eröffnung?
Eine neue Webseite lässt sich in vielen Fällen zu einem festen Termin wie einer Eröffnung online bringen, wenn Sie vom Termin aus rückwärts planen. Rechnen Sie drei bis sechs Wochen vom Auftrag bis zum Live-Gang, und legen Sie die Freigabe mit Puffer vor den Termin, im Beispiel dieses Ratgebers rund zwei Wochen, damit Zahlung und Umstellung Luft haben. Lassen Sie die Domain früh registrieren, damit die Bestätigungs-Mail nicht mitten in die Eröffnungswoche fällt. Vertraglich fest ist bei der KM Digitalagentur die Frist bis zum ersten Entwurf, einen Live-Termin sagt sie nicht zu. Im Google-Unternehmensprofil können Sie ein Eröffnungsdatum bis zu einem Jahr im Voraus eintragen, angezeigt wird es laut Google 90 Tage vor der Eröffnung.
Sie haben einen Starttermin im Kopf? Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns Ihren Termin gemeinsam an: welche Schritte bis dahin anstehen, was davon bei Ihnen liegt und was Sie schon heute vorbereiten können. Danach bekommen Sie eine schriftliche Empfehlung mit Festpreis, das Angebot gilt 14 Tage. Telefon: +49 30 21923807. WhatsApp: +49 15566 920948.
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